Philosophie
Sechs Sätze, die uns Geld kosten.
Jeder davon hat uns schon mindestens einen Auftrag gekostet oder wird es. Deshalb stehen sie hier und nicht als Leitbild an einer Wand.
Erst das Fundament. Auch wenn das Fundament nicht beeindruckt.
Es ist verlockend, mit dem zu beginnen, was man vorführen kann. Ein Assistent, der Angebote schreibt, ist im Termin beeindruckender als eine Übersicht, wo welche Daten liegen. Nur wird das erste wertlos, wenn das zweite fehlt — und dann ist Geld ausgegeben und die eigentliche Frage immer noch offen.
Wir sagen Ihnen, was nicht geht.
Bei jedem Thema, das wir vorschlagen, steht dabei, wie weit es wirklich ist: schon gebaut, bekanntes Muster, oder bisher nur ein Konzept. Wo wir mitlernen, sagen wir das — es gehört in den Preis und in die Zeitplanung, nicht ins Kleingedruckte.
Und wenn eine Empfehlung lautet, etwas nicht zu bauen, dann steht sie genauso im Bericht wie die anderen.
Sie behalten die Wahl. Auch beim Betrieb.
Das System kann auf Ihrer Infrastruktur laufen oder von uns betrieben werden. In beiden Fällen legen wir vorab fest, welche Zugänge, Datenexporte und Dokumentation Sie erhalten und wie eine Übergabe an einen anderen Betreiber funktioniert. Softwarelizenzen, Hardware-Eigentum und laufende Leistungen werden im Angebot getrennt ausgewiesen.
Wir binden an, statt zu ersetzen.
Ihr Warenwirtschaftssystem, Ihre Ablage, Ihre Excel-Datei, die seit acht Jahren funktioniert: das bleibt. Ein Betrieb, der mitten im Tagesgeschäft seine Grundsysteme wechselt, hat ein zweites Problem statt einer Lösung.
Kein Siegel, das es nicht gibt.
Wir sind kein Zertifizierer und behaupten keins zu sein. Was wir sagen können, ist konkret und überprüfbar: wo die Daten liegen, wer Zugriff hat, welche Verarbeitung stattfindet und welche Pflichten sich daraus für Sie ergeben. Was wir nicht sagen, ist, dass wir Ihren Betrieb rechtssicher machen. Das kann niemand versprechen, der es ernst meint — und die Beratung zur Rechtslage selbst gehört zu einem Anwalt, nicht zu uns.
Am Ende sollen Sie uns nicht mehr brauchen.
Jedes Projekt endet mit einer Übergabe: dem Wissen, wie man das System am Laufen hält, wo man nachsieht, was ein Fehler bedeutet. Danach ist es Ihre Entscheidung, ob Sie den Betrieb selbst übernehmen oder uns dafür bezahlen. Beides ist ein gültiges Ende — und wir verdienen an dem einen mehr als am anderen. Deshalb steht es hier.
Was wir nicht anfassen
Nicht alles, was automatisierbar ist, sollte automatisiert werden.
Das ist die Stelle, an der wir Aufträge ablehnen. Sie steht hier und nicht in den AGB, weil Sie es vor dem ersten Gespräch wissen sollen.
Wenn eine Maschine über einen Menschen urteilt
Bewerbungen bewerten oder vorsortieren, die Bonität von Menschen einschätzen oder medizinische Diagnosen stellen: Solche Aufgaben nehmen wir grundsätzlich nicht an. Unsere Grenze gilt unabhängig davon, wie ein einzelner Fall rechtlich eingestuft wird.
Verordnung (EU) 2024/1689, Anhang IIIWenn jemand nicht erfahren soll, dass er mit einer Maschine spricht
Bei Chat- und Sprachassistenten ist die Offenlegung Pflicht, seit dem 2. August 2026. Wir bauen keine Variante ohne sie, auch nicht auf Wunsch.
Verordnung (EU) 2024/1689, Artikel 50Wenn die Daten dorthin müssten, wo wir sie nicht mehr sehen
Es gibt Wege, die schneller und billiger sind — und bei denen niemand mehr sagen kann, wo die Daten am Ende liegen. Wenn ein Auftrag nur so funktioniert, sagen wir das, statt es zu übergehen.
Klingt das nach der Art, wie Sie arbeiten wollen?
Dann sollten wir dreißig Minuten miteinander reden. Und wenn nicht, haben Sie sich einen Termin gespart — auch das ist ein Ergebnis.